Erdbeere “Ostara” (Fragaria x ananassa Ostara)

Die Erdbeersorte “Ostara” ist eine immer tragende Sorte, deren Beeren zwischen Juli und November des Jahres zu finden sind.

Ich habe im Herbst 2019 einige Ostara-Erdbeerpflanzen im Angebot erworben und sie im darauffolgenden Frühjahr, wenn das Wetter es zulässt, angepflanzt. Obwohl die Pflanzen nur kleine Kronen waren, als ich sie erwarb, und sich in einem Zustand der Winterruhe befanden, der sie wie tot erscheinen ließ, trugen sie im ersten Jahr Früchte. Im Dezember 2021 hatten die Pflanzen das zweireihige Beet gut vermehrt.

Abb. 1 19.12.2021 Zweireihiges Beet mit Ostara-Erdbeeren. Die Pflanzen haben sich in den zwei Sommern, in denen sie angebaut wurden, sehr gut vermehrt.

Wie in Abb.1 zu sehen ist, haben die Pflanzen eine Dichte erreicht, bei der sie entfernt und geteilt werden müssen. Die Sanierung des Bettes wurde im Dezember 2021 begonnen. Die ausgewachsenen Pflanzen wurden entfernt und das Beet wurde erweitert, um drei Reihen Erdbeeren anzubauen.

Nach dem Entfernen der ausgewachsenen Pflanzen lässt sich der Wachstumsfortschritt erkennen. Was als eine kleine Krone im ruhenden Zustand begann, hat sich zu einer ziemlich großen Gemeinschaft von einzelnen Kronen entwickelt.

Abb. 2 Eine ausgewachsene Erdbeerpflanze, die aus dem Anzuchtbeet entfernt wurde.

Die Struktur der ausgewachsenen Erdbeerpflanzen kann man erkennen, wenn man die Erde entfernt und die Pflanze von unten untersucht.

Abb. 3: Die Wurzeln und die Kronen einer ausgewachsenen Erdbeerpflanze, wie man sie sieht, wenn die Erde entfernt wird.

Die ausgewachsenen Pflanzen können in einzelne Kronen geteilt werden, aus denen neue Erdbeerpflanzen hervorgehen. Von der Pflanze in Abb. 3 wurden 17 Kronen ausgeteilt, die neu gepflanzt werden können.

Abb. 4 Die ausgewachsene Erdbeerpflanze in Abb. 3 nach der Teilung in Kronen für die Neuanpflanzung.

Bei der Teilung der reifen Pflanzen und der Neubepflanzung der Kronen wurden drei Punkte beobachtet:
1) Die Erdbeerpflanzen sind recht widerstandsfähig und können den Teilungsprozess sehr gut überstehen.
2) Die ausgewachsenen Pflanzen können in recht kleine Kronen geteilt werden, aus denen dann neue Pflanzen hervorgehen. Viele der in Abb. 4 dargestellten Kronen könnten weiter aufgeteilt worden sein und hätten trotzdem neue Pflanzen hervorgebracht.
3) Eine reife Erdbeerpflanze kann in eine überraschend große Anzahl von Kronen geteilt werden, aus denen neue Pflanzen wachsen können. Die in Abb. 3 dargestellte Pflanze, von der die geteilten Kronen dargestellt sind, ist im Vergleich zu der Mehrzahl der aus dem Beet entfernten ausgewachsenen Pflanzen eine relativ kleine Pflanze. Es kann vermutet werden, dass diese Pflanze aus einem Ableger einer der ursprünglichen Kronen, die am Anfang des Beetes gepflanzt wurden, entstanden ist.

Erweiterung des Bettes

Wie in Abb. 1 dargestellt, bestand das ursprüngliche Beet aus zwei Reihen. Es wurde auf drei Reihen mit einem Abstand von ca. 55 cm zwischen den Reihen und einem Abstand von 35 cm zwischen den Pflanzen verbreitert.

Abb. 5 Entfernen von ausgewachsenen Pflanzen und Ausweitung des Erdbeerbeetes. Oben auf dem Bild sind noch Reste der beiden ursprünglichen Reihen zu sehen, die noch nicht entfernt wurden.

Nachdem alle ausgewachsenen Pflanzen entfernt worden waren, wurde das Beet für die Bepflanzung mit den ausgeteilten Kronen vorbereitet. Die Zugabe von Kompost vor dem Einsetzen der Pflanzen wird von ihnen immer begrüßt.

Abb. 6 Das renovierte Beet mit drei Reihen von Erdbeerpflanzen. Die letzte Reihe der Pflanzen ist vor dem Mulchen mit Grasschnitt zu sehen.

Nach dem Einsetzen der Pflanzen wird das Beet gemulcht. In diesem Fall wurde Grasschnitt verwendet. Aufgrund des relativ großen Verhältnisses zwischen Feld und Beeten ist während der Vegetationsperiode frischer Grasschnitt verfügbar.

Das ursprüngliche Erdbeerbeet ist jetzt nur noch ein Erdbeerbeet im Projekt. Die überraschend große Menge an Kronen, die für die Anpflanzung neuer Pflanzen zur Verfügung standen, ermöglichte es, mehrere größere Erdbeerbeete anzulegen. Ein großer Teil der Pflanzen wurde verschenkt, weil nicht genügend vorbereitete Fläche für sie zur Verfügung stand.

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